Sie sind hier: AVL SCHRICK > Unternehmen > Presse

AVL SCHRICK NEWS- UND PRESSE-ZENTRUM

AKTUELLE INFORMATIONEN VON AVL SCHRICK

2014-09-18 Viking Heat Engines und AVL SCHRICK schließen einen Vertrag über 6,7 Mio. € zur Lieferung von CraftEngine Powerpacks im Jahr 2015

Nach einer Reihe weltweit erfolgreich durchgeführter Funktionstests, haben Viking und AVL SCHRICK vereinbart, das CraftEngine Entwicklungsprogramm fortzusetzen und das Marktpotenzial mit einem 40 kW Powerpack weiter zu steigern, um im 2.Quartal 2015 für Feldinstallationen und Markteinführung vorbereitet zu sein.

Die Powerpack Entwicklung basiert auf der aktuellen 10 kW Einzylinder-Version und deren grundlegenden Technologie und ist der nächste logische Schritt, um die Leistungsfähigkeit des CraftEngine zu erhöhen.

 „Die 10 kW Einheit ist ein fantastisches Produkt, welches eigenständig ist, aber viele unserer Kunden brauchen noch mehr Leistung. Die Powerpack Entwicklung ist daher der logische nächste Schritt in Richtung eines umfassenden Motorenprogramms, das letztendlich die Bereiche  von 2-10 kW bis in den Megawatt-Bereich abdeckt ", sagt Tor Hodne, Geschäftsführer von Viking Heat Engines.

R & D Direktor Harald Nes Rislå fährt fort: "Unser heutiger 10 kW Kolbenexpander funktioniert sehr gut. Durch Bündelung mehrerer Expander zu einem einzigen Motorensystem werden wir sehr einfach in der Lage sein, die Ausgangsleistung zu vervierfachen, ohne neue größere technische Risiken eingehen zu müssen. Die vier Expander teilen sich ein gemeinsames elektrisches System, Rohrleitungen und Wärmetauscher – somit werden die Kosten pro installiertem kW gegenüber der heutigen 10-kW-Anlage noch weiter sinken.“

"Die Powerpack Entwicklung ist ein cleverer nächster Schritt in der Entwicklung des CraftEngine Programms", sagt Andreas Mück, Program Manager bei AVL SCHRICK. "Erfahrungen und Erkenntnisse aus der 10-kW-Anlage können umfassend genutzt werden, und es ist ziemlich unkompliziert dieses Powerpack ohne größere technische Risiken zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir im Rahmen dieses Vertrages auch die Effizienz des bestehenden Expanders und der dazu gehörenden Systeme noch weiter verbessern – um eine gleichbleibend hohe Qualität, niedrige Kosten und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten."

Tore Hansen-Tangen, Executive Chairman fasst die Situation für Viking Heat Engine wie folgt zusammen: "Der neue AVL SCHRICK Vertrag ist ein sehr wichtiger Schritt für das Unternehmen und wir befinden uns an einem wichtigen Scheideweg. Im Moment gibt es eine ganze Reihe von potentiellen Industriepartnern, die Interesse an der Technologieplattform des CraftEngine haben und wir wollen diesen Prozess der Partnersuche bis Ende des Jahres abgeschlossen haben. Sobald die richtigen industriellen Partnern an Bord sind, wollen wir die CraftEngine Motorenfamilie mit größeren Mehrzylinder-Motoren ausbauen , um in der Lage zu sein ungefähr 250 kW pro Motor zu produzieren, die auch in Powerpacks verwendet werden können, um Leistungen im Megawatt-Bereich zu erreichen. Dies sind in der Tat aufregende Zeiten!“

3D-CFD Motorraum-Simulationen

Eine optimierte Kühlung sämtlicher Komponenten im Motorraum hat einen wesentlichen Einfluss nicht nur auf den sicheren Betrieb des Fahrzeuges sondern auch auf den Kraftstoffverbrauch. Mit unserem erfahrenen Team sind wir in der Lage die hinsichtlich Modellgröße und zu berücksichtigenden Strömungsphänomenen äußerst aufwendigen Strömungen an einem Gesamtfahrzeug zu simulieren. Die Schwerpunkte liegen auf den Themengebieten Kühlpaketanströmung und Bauteilschutz.  Bei den Simulationen werden sämtliche Wärmeübertragungsprozesse (Konduktion, Konvektion und Strahlung) berücksichtigt und, falls notwendig,  lokale CHT-Simulationen durchgeführt, um das Optimum (Optimale Kühlung bei minimalem Aufwand) für unseren Kunden zu erzielen.

Förderverein MannesmannHaus ehrt Schrick

In einer Garage in Abbenrode bei Braunschweig fing alles an: Dr. Peter Schrick hatte gerade die Uni verlassen, jetzt feilte er an Nockenwellen für den Rennsport und baute - quasi nebenbei - den ersten Käfermotor mit Ölkühlung. Von diesem Innovationsgeist hat die heutige AVL Schrick GmbH nichts verloren.

Im Gegenteil: 50 Jahre nach ihrer Gründung zählt das Remscheider Unternehmen mit 310 Mitarbeitern zu einem der weltweit modernsten Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Verbrennungsmotoren. Dem Förderverein MannesmannHaus war das gestern ein besonderer Preis wert. Im Werkzeugmuseum in Hasten verlieh der Verein, der die Industriegeschichte der Mannesmann-Röhrenwerke hoch hält, der Firma Schrick die Reinhard-und-Max-Mannesmann-Auszeichnung für Innovationsleistungen 2010. Mit Urkunde und Medaille, beides verlieh der Verein zum fünften Mal, ehrt MannesmannHaus die Entwicklungen des Unternehmens auf den Gebieten neuer Elektro- und Hybridantriebe sowie zum Neubau verbrauchsarmer Verbrennungsmotoren. Dazu hatte sich der Förderverein einen echten Autopapst eingeladen. Professor Dr. Henning Wallentowitz, bis 2008 Leiter des Instituts für Kraftfahrwesen der RWTH Aachen, hielt die Laudatio aufden 2007 verstorbenen Firmengründer. Dass Dr. Peter Schrick von Braunschweig nach Remscheid übersiedelte, konnte der Professor leicht nachvollziehen: "Sie haben eine so schöne Landschaft, da konnten wir nicht mithalten." Aus annähernd 20 Unternehmen wählte die Jury den Preisträger aus. Als erste Quelle diente ihr dazu auch in diesem Jahr die Wirtschaftsbeilage des Remscheider General-Anzeiger. In der jüngsten Ausgabe dieser Sonderveröffentlichung hatte sich der RGA ausführlich mit der heute zur AVL-Gruppe zählenden Schrick GmbH beschäftigt.

Remscheider bauen Motoren für Kraft-Wärme-Kopplung

Vaillant-Geschäftsführer Dr. Carsten Voigtländer hörte sich in der Automobilindustrie um: Wo könnte der Remscheider Heiz- und Klimatechnik-Spezalist Vaillant denn wohl einen starken Partner für die Motorenentwicklung für Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen finden? Die Antwort: Natürlich in Remscheid selbst - mit AVL Schrick.

Ab sofort arbeiten Vaillant und AVL Schrick nicht nur bei der Entwicklung von dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) zusammen. Es werden jetzt auch bald die ersten dafür speziell entwickelten Motoren in die Vaillant-Systeme eingebaut. Die Partner besiegelten ihre Zusammenarbeit gestern mit einer Feierstunde bei AVL Schrick in Lüttringhausen. Dazu war auch eigens Professor Dr. Helmut List aus Österreich erschienen: Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung der internationalen AVL Gruppe, zu der Schrick gehört. Bei Schrick sind zwölf Arbeitsplätze für diese Motorenfertigung komplett neu entstanden. Die Motoren, die für lange Laufleistung im Stand entwickelt wurden, sollen auch zehn Jahre durchlaufen, bevor man kleinere Teile austauschen muss. Remscheid werde damit ein zentraler Standort der Vaillant Group zur Entwicklung energieeffizienter KWK-Technologie. Diese produziert mit sehr hohem Wirkungsgrad gleichzeitig Wärme und Strom und gilt somit als eine der Schlüsseltechnologien zum wirksamen Einsatz von Ressourcen sowie zur Einsparung von CO2-Emissionen. Die fertigen Motoren werden bei Vaillant in Gera in das Gesamt-KWK-System eingebaut, künftig in Gelsenkirchen.

SPORTWAGEN Herz aus Remscheid

Der Bugatti Veyron ist der Supersportwagen mit einem "Herz", das in Remscheid bei AVL SCHRICK entwickelt wurde und dessen Motorteile auch heute noch bei SCHRICK im Lüttringhauser Gewerbegebiet Großhülsberg gefertigt werden. Montiert werden sie allerdings im Motorenwerk Salzgitter.

Die Wagen selbst entstehen im exklusiven "Atelier" im französischen Molsheim/Elsass. VW hatte 1998 die Marke gekauft; die Produktion in Molsheim wurde 2005 gestartet. Mit der Version Bugatti Veyron 16.4 Super Sport hat Bugatti, weiterhin exklusive Marke des VW-Konzerns, jetzt einen neuen Weltrekord aufgestellt: Auf dem VW-Testgelände Ehra-Lessien hat die Version "Super Sport" bei Idealbedingungen mit 431 km/h den "Weltrekord für straßenzugelassene Seriensportwagen" aufgestellt. Der Motor im Super Sport leistet allerdings dabei 1200 statt der sonstigen 1001 PS. AVL SCHRICK Geschäftsführer Roger Wildemann zeigt sich allerdings bescheiden. Die Motorteile stammen wie sonst auch aus Remscheid. Man habe bei Schrick ansonsten "nur ein bisschen" an der Weiterentwicklung mitgewirkt. Der zusätzliche Schub mit den 1200 PS wird durch vier größere Turbolader samt wuchtigeren Ladeluftkühlern ermöglicht. Die stammen von einer anderen Firma. Der Bugatti Veyron Super Sport wird für die Kunden allerdings mit einer elektronisch abgeregelten Version ausgeliefert: Damit wird eine Maximalgeschwindigkeit von 415 km/h garantiert. AVL SCHRICK hat für sich die Produktion von Motorteilen für den Bugatti Veyron bis 2011 eingeplant. Insgesamt will Bugatti nach eigener Ankündigung 300 Bugatti Veyron in den unterschiedliche Varianten verkaufen; bisher sind es bereits 260. Die teuerste Version, eben die Super Sport im Weltrekorddesign, nähert sich schon der Zwei-Millionen-Euro-Marke. Roger Wildemann würde sich natürlich freuen, wenn es nach dem Bau der 300 irgendwie weitergeht. Doch das sei ausschließlich Sache des Herstellers. Also letztlich eine Entscheidung, die im VAG-Konzern fällt, sollte man dabei beachten. Autoexperte Wildemann weiß, dass die Bugattis seit Jahren jedenfalls ohne Reklamationen fahren. Der in Remscheid entwickelte Motor, getestet auch in Wüsten- und Eis-Umgebung, dürfte dabei einen beachtlichen Anteil haben.

Direktkontakt

Frau Claudia Urban informiert Sie gerne über weitere Themen unter
Tel. +49 2191 950-156 oder per E‑Mail.   Kontakt